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WBGym Klimakonferenz 2016

Geschrieben am 09.10.2016

Am Samstag, den 17. September, fand hier bei uns am Weinberg-Gymnasium in der kleinen Aula die bereits 4. Schul-Klimakonferenz statt. Anders als an den runden Tischen der Politik streiten wir hier nicht um das Hinauszögern fast unvermeidbarer Katastrophen, sondern pflegen im Gegenteil ein inzwischen gewachsenes, kooperatives Schulklima. Da aber auch bei uns das Bessere der Feind des Gutes ist, haben wir diesmal den Schwerpunkt auf unser Kerngeschäft, den Unterricht, gelegt.

Wir, die Schüler, Lehrer und Eltern starteten also erneut mit jeweils 12 Vertretern in die Diskussionsrunde, die mit viel Verve und Kompetenz von der Bildungsinitiative „Mehr als lernen “ moderiert wurde. Zunächst einmal stellten wir uns vor. Mit Hilfe der Methode „Kugellager “ gelang dies sogar sehr gut und wir bekamen die Chance, Lehrer sowie Eltern und Schüler von einer völlig anderen, privateren Seite kennenzulernen, was im Schulalltag so nicht möglich ist.

In der Aula wie auch im Flur hingen weiße Flipcharts mit unterschiedlichen Themen, wie z. B. „Wie können Schüler gerechter behandelt werden? “, auf denen wir unsere Wünsche, aber auch Lösungsvorschläge notieren konnten. Die drei roten Punkte, die wir bekamen, um die in unseren Augen wichtigsten Fragen zu markieren, wurden benutzt, um sich einen Überblick über die Relevanz der Themen zu verschaffen. Danach fanden wir uns in kleinen Gruppen zusammen, bestehend aus je zwei Lehrern, Eltern und Schülern. „Think, pair, share “ nach diesem Schema richteten wir uns, während wir eifrig in Teams diskutierten. Wir versuchten gemeinsam Lösungen zu finden, welche wir auf bunte Karten schrieben, damit sie später mit all denen Teilnehmern der Klimakonferenz geteilt werden konnten.

Etwa gegen 12:00 Uhr gab es eine Pause, die zum Essen, Trinken und darüber hinaus auch zum Unterhalten untereinander diente. Ein besonderer Dank gilt hier unserem Schulträger, der uns durch seine großzügige finanzielle Unterstützung nicht nur die professionelle Moderation, sondern auch ein leckeres Pausenbuffet ermöglichte.

Weiter ging es mit Phase 2 und es wurden erneut Gruppen gebildet, die sich mit den übrig gebliebenen Inhalten auseinander gesetzt und obendrein einzelne Meinungen vertreten haben. Die Ergebnisse befestigten wir auf großen Pinnwänden, sodass sich jeder ein Bild der momentanen Situation machen konnte, sowie die Lösungen zu betrachten, die alle später noch einmal besprachen.

Insgesamt brachte die Klimakonferenz neben der Gewissheit, dass Schüler, Eltern und Lehrer bei uns auf ein stabiles, gemeinsames Fundament bauen, auch viele neue Wünsche und Ideen, die bloß darauf warten von uns umgesetzt zu werden.

Themen:

  • Gerechtigkeit der Lehrer gegenüber Schülern
  • Wie können die Unterrichtsthemen so eingebunden werden, dass der Alltagsbezug deutlicher wird?
  • Wie machen wir Unterrichtsthemen für Schüler transparent?
  • Schule- mehr als nur ein Lernort!
  • So kann Differenzierung gelingen.
  • Wie gelingt eine ausgewogene Methodenvielfalt?
  • Was ist eine passende, sinnvolle Nutzung von Technik?
  • Wie kann man Schüler für Unterrichtsthemen begeistern?
  • Wie setzen wir das Schüler-/ Lehrerfeedback um?

Artikel geschrieben von: Lorena Sellin 8/5, Elena Peuler 8/2 und Elisa Adjemian 8/2

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