Am 19.01.2026 unternahmen die Klassen 10.1 und 10.2 eine Exkursion zum Brandenburger Landtag, um an einem Planspiel zur Gesetzgebung teilzunehmen. Im Mittelpunkt des Planspiels stand das kontrovers diskutierte Thema „Führerschein mit 16 Jahren“.
Zu Beginn erhielten wir eine Einführung in die Aufgaben und den Aufbau des Landtags sowie in den Ablauf eines Gesetzgebungsverfahrens. Anschließend schlüpften die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Rollen. Ziel war es, einen eigenen Gesetzesentwurf zum Führerschein mit 16 zu erarbeiten, zu diskutieren und darüber abzustimmen.
In den Fraktionen und Fachausschüssen wurden Argumente gesammelt, Standpunkte entwickelt und Reden vorbereitet. Dabei setzten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit Chancen und Risiken eines früheren Führerscheinerwerbs auseinander, zum Beispiel in Bezug auf Verkehrssicherheit, Mobilität Jugendlicher und Verantwortung im Straßenverkehr. Die anschließende Plenarsitzung verlief sehr realistisch und lebendig. Zwei Schüler drohten sogar aufgrund einer hitzigen Debatte, ihre Fraktion zu verlassen. Die Redebeiträge waren gut vorbereitet, sachlich fundiert und überzeugend vorgetragen.
Die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppen war sehr gut, und alle Beteiligten arbeiteten konzentriert und engagiert mit. Besonders positiv fiel auf, dass viele Schülerinnen und Schüler eigene Ideen einbrachten, respektvoll miteinander diskutierten und Kompromisse fanden. Insgesamt leisteten die Klassen 10.1 und 10.2 eine sehr gute Arbeit und zeigten großes Interesse an politischen Prozessen.
Die Exkursion war eine sehr lehrreiche und abwechslungsreiche Erfahrung, die das Verständnis für Demokratie und parlamentarische Abläufe deutlich vertieft hat.