MATE-ROV-Weltmeisterschaft in Kanada – wir waren dabei

Ende Juni durften 3 Schüler des Weinberg-Gymnasiums Kleinmachnow im Rahmen des MATE-ROV-Wettbewerbes für eine Woche zur Weltmeisterschaft nach Neufundland (Kanada) fahren. MATE-ROV ist die Abkürzung für „Marine Advanced Technology Education – Remotely Operated Vehicle“, also umgangssprachlich für ein ferngesteuertes Unterwasser-Fahrzeug erweiterter Technologie.

Die Berechtigung zur Einladung zu diesem weltweit organisierten und vor allem in Nordamerika sehr populären Wettbewerb erkämpften wir uns durch die erfolgreiche Teilnahme an der nationalen Ausscheidung in Göppingen (Baden-Württemberg) im April.

So machten sich Florian Theile, Sebastian Fröhlich und Lenn Rüdemann (alle 11. Klasse) gemeinsam mit Herrn Theile und dem demontierten Roboter mitsamt vieler notwendiger Transportdokumente am Freitag auf den langen Weg nach Nordamerika.

Samstags erfolgte der Zusammenbau des Roboters. Der Bau verlief, da mehrfach erprobt, ohne Probleme. Am Sonntag haben wir uns auf einen längeren Ausflug begeben und die Halbinsel der Hauptinsel Neufundlands verlassen. Highlight des Tages war eine 2-stündige Schnellboottour. Diese gab uns einen einprägsamen Eindruck der Neufundländischen Steilküsten sowie den heimischen Tierarten. Vor dem Rückweg konnten wir noch vereinzelte Naturspektakel besichtigen. Als Beispiel dafür dienen die Dungeon Cove, welche eingebrochene Hohlräume an der Küste sind.

Am Montag und Dienstag fanden gemeinsam mit dem uns begleitenden und in einer anderen Leistungsklasse startenden Team der Technischen Hochschule Esslingen Versuchsfahrten im Hotelpool statt. Bis Mittwoch wurden der Wettbewerbs Check-in und Safety-Check erfolgreich bestanden.

Nach einer kurzen Nacht ging es am Donnerstagvormittag zu der Eröffnungsveranstaltung des Wettbewerbs. Im Anschluss ging es erstmals zu einem Testbecken der Universität, in dem unser Wettbewerbsdurchlauf mit der Tauchsonde stattfand. Dabei stellte sich leider ein technischer Defekt an der Tauchsonde ein. Eine Universität aus Ohio, USA, war jedoch hilfsbereit und hat uns sehr kurzfristig ein Ersatzteil geliehen und wir konnten im Wettbewerb Punkte sammeln.

Bei den nächsten Wettbewerbsfahrten mussten wir bei unserer ersten WM-Teilnahme Lehrgeld bezahlen. Die Fahrten fanden im Becken eines Forschungsinstituts der kanadischen Regierung statt. Dort wurden künstliche Wellen und eine starke Strömung erzeugt für die unser ROV (noch) nicht konstruiert war. Trotzdem konnten wir einige Punkte in starker Strömung erkämpfen.

Am Samstag fuhren wir zu einem speziellen Gelände des Instituts am Hafenbecken, um den Roboter im Salzwasser und offenen Meer zu benutzen und Aufgaben mit Hilfe eines Sonars durchzuführen. Dies lief sehr erfolgreich und wir erhielten die volle Punktzahl.

Am Abend neigte sich der Wettbewerb dem Ende zu und wurde durch die Preisverleihung abgeschlossen. Auch wenn wir mit Platz 32 von 40 nicht ganz das erhoffte Ergebnis erzielen konnten, gab diese Veranstaltung dem Wettbewerb einen würdigen Abschluss. Wir haben in diesem Wettbewerb ungemein viele Erfahrungen gesammelt, die wir im kommenden Jahr bei der nächsten WM, diesmal in Seattle/USA nutzen wollen. Besonders beeindruckt waren wir neben der Landschaft auch von der ungeheuren Hilfsbereitschaft unter den Mitstreitern, die uns nicht nur mit Tipps halfen, sondern uns in der Not auch materiell unterstützten.

 

Dieses Projekt wäre ohne die Hilfe vieler Begleiter nicht möglich gewesen. An erster Stelle bedanken wir uns beim Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, die unsere Reise nach Kanada teilfinanzierten und dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, die uns beim Kauf benötigter Materialien unterstützen.

Voller Dankbarkeit sind wir auch über die Unterstützung durch den Verein „Jugend trifft Technik e.V. Schwedt“, vertreten durch Herrn Sven Ketel, für die schnelle finanzielle Unterstützung in der Bauphase.

Auch dem Rotary-Club Kleinmachnow sei gedankt, der uns bei einer nett gestalteten Veranstaltung mit Präsentation unserer Arbeit eine finanzielle Unterstützung zukommen ließ.

Zum Abschluss bedanken wir uns noch bei unseren zwei Mentoren, ohne die wir das Projekt nicht bewerkstelligen konnten. Unser Fachlehrer für Technik Hr. Dr. A. Trippo und Herr Theile als Vater unterstützen uns bei der Materialbeschaffung und bei den Fahrten zu den Veranstaltungsorten. Dank gilt auch unserem Schulleiter Herrn Limbach, der uns die Fahrt nach Kanada während des Unterrichtes ermöglichte.

Richtlinie im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (in Erarbeitung)

Sehen sie das?

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

ppi