Leistung macht Schule (LemaS) am Weinberg-Gymnasium
Das Weinberg-Gymnasium ist seit 2018 Teil des bundesweiten Projekts LemaS. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert und durch die Universitäten Münster und Rostock wissenschaftlich begleitet. Ziel ist es, Begabungen frühzeitig zu erkennen, systematisch zu fördern und Schulen langfristig dabei zu unterstützen, eine Kultur der Potenzialentwicklung zu etablieren.
Kontinuierliche Weiterbildung und Vernetzung
Zum LemaS-Team gehören Max Hoyer, Dr. Katharina Litten, Christian Ziesmer und Antje Rücker. Gemeinsam entwickeln wir das Projekt stetig weiter und koordinieren zugleich die Begabungsförderung an unserer Schule.
Eine besondere Stärke liegt darin, dass Antje Rücker als Beraterin für Begabungsförderung im Land Brandenburg tätig ist. Dadurch haben wir engen Kontakt zur landesweiten Fachberatung und bringen unsere Erfahrungen direkt in das Netzwerk brandenburgischer Schulen ein.
Regelmäßige Fortbildungen, Netzwerktreffen und den Münsterschen Kongresse 2024 sichern die Weiterentwicklung. So nehmen wir im September 2025 an der Jahrestagung an der Humboldt-Universität Berlin teil, um uns mit dem Regionalzentrum Ost auszutauschen und neue Impulse für die Begabungsförderung mitzunehmen.
Unsere Ziele
- Begabungen sichtbar machen und individuelle Stärken erkennen.
- Differenzierte Förderung im Regelunterricht.
- Neue Lernformate wie Forscherstunden und das Drehtürmodell.
- Enge Kooperation mit Partnerschulen.
Das Lernatelier
Das Lernatelier ist ein Raum für kreative Ideen, Forschung und selbstgesteuertes Lernen. Schülerinnen und Schüler können hier eigene Projekte entwickeln – auch während der Unterrichtszeit. Der Raum wird gemeinsam mit ihnen gestaltet, sodass ihre Perspektiven direkt in die Begabungsförderung einfließen.
Organisation des Projekts
Das Projekt läuft halbjährlich in unterschiedlichen Jahrgangsstufen:
- Erstes Halbjahr: Klassen 6, 7/1 und Jahrgang 8 beginnt mit einer vierwöchigen Probephase im Lernatelier und Besuch des Futuriums in Berlin. Daran anschließend wird individuell von den Schülerinnen und Schülern entschieden, ob sie das Projekt fortsetzen möchten.
- Zweites Halbjahr: Klassen 7/2, 7/3 und 7/4 (Ablauf wie im 1. Halbjahr)
So haben alle Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, schrittweise einzusteigen und aktiv teilzunehmen.
Mentoring
Ältere Schülerinnen und Schüler, die bereits am Projekt teilgenommen haben, übernehmen Verantwortung als Mentorinnen und Mentoren. Sie begleiten Jüngere bei ihren Projekten, unterstützen den Austausch und stärken das gemeinsame Lernen.
Multiplikatorschule
Als Multiplikatorschule öffnen wir unsere Türen für andere Schulen. Kollegien können unser Konzept kennenlernen, Impulse aufnehmen und eigene Ideen entwickeln. Erste Hospitationen fanden bereits statt, in den kommenden Jahren wird der Austausch mit weiteren Schulen ausgebaut.